Fahnenflucht + Absturtz + Loit

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FF_PROMO_2020_1_C_web© Fahnenflucht
Speichergruppe "Rettungsboot" präsentiert: Fahnenflucht, Absturtz und LOIT
Wenn Fahnenflucht jemals ein weichgespültes Gute-Laune-Album herausbringt, wissen wir, dass wir es als Gesellschaft geschafft haben. Wir haben unsere Probleme überwunden, Rassismus zerstört, Kapitalismus besiegt, und alle werden gleich behandelt. Solange das nicht passiert ist, hält uns Fahnenflucht auch weiterhin wütend den Spiegel vor und serviert uns Zeitgeistdestillate in mittlerweile 6 Studioalben.

Wenn Fahnenflucht jemals ein weichgespültes gute Laune Album herausbringt, wissen wir, dass wir es als Gesellschaft geschafft haben. Wir haben unsere Probleme überwunden, Rassismus zerstört, Kapitalismus besiegt und alle werden gleich behandelt. Solange das nicht passiert ist, hält uns Fahnenflucht auch weiterhin wütend den Spiegel vor und serviert uns Zeitgeistdestillate in mittlerweile 6 Studioalben. Seit ihrem Debütalbum im Jahr 2000 geht die Band dahin, wo es weh tut.

Aktuell gehen da Thomas (Gesang), Mole (Gitarre), Kai (Gitarre), Dennis (Bass) und Jan (Schlagzeug) mit. Den Ursprung haben die Band und viele der Mitglieder am Niederrhein. Doch statt schnoddrigen Dorfpunk gab es bei Fahnenflucht schon immer Politpunk, der laut und weit übers ganze Land hinweg zu hören ist.

Es gibt keinen einzigen Grund, bei Antifaschismus leise zu sein. Und so lange braucht es eben eine Band wie Fahnenflucht mit ihrem kompromisslosen, intelligenten Punkrock, der nicht nur die Ohren am Puls der Zeit hat, sondern auch beide Fäuste. Das ist konstruktive, wohldurchdachte und konsequente System-, Politik-, Kapitalismus- und Gesellschaftskritik ganz ohne moralischen Zeigefinger, dafür immer mit Hand und Fuß. Das ist keine Antihaltung aus Punk-Dogmen heraus. Fahnenflucht sind gegen Schubladendenken und passen selbst in keine. Sie schlagen genau da ein, wo sie gebraucht werden: topaktuell, relevant und punktgenau.

Dafür sorgen kluge Texte, verpackt in aggressiven Gesang, nach vorne getrieben von melodischen Gitarren-Riffs und einem energischen Schlagzeug. Der Sound schlägt dabei gerne mal in Richtung Hardcore aus, ohne jemals an Klarheit zu verlieren. Die Jungs wissen, was sie wie zu sagen haben und schaffen es, in ihrer unverkennbaren Handschrift sogar in ruhigeren, experimentellen Liedern eine verdammt laute Botschaft zu transportieren.
Der globale Krisenmodus ist nicht erst seit gestern zum Dauerzustand geworden. Die Hoffnungen, die großen Probleme unserer Gesellschaft zu lösen, werden kleiner und so lange wird es auch kein fröhlich-unbeschwertes Fahnenflucht-Album geben können. Aber aufgeben? Niemals. „Weiter Weiter“ ist nicht nur der aktuelle Albumtitel, sondern gleichsam eine Erinnerung an das, wofür Fahnenflucht seit nunmehr 25 Jahren steht.

Absturtz: Gegründet im Januar 2000 in Warwerort (Schleswig-Holstein) ging es 2005 mit der ersten Veröffentlichung („Keine Wahl“ / Nix-Gut Rec.) los. Seitdem folgten vier weitere Alben, Sampler-Beiträge und unzählige Shows in Clubs und auf Festivals im Inland, dem deutschsprachigen Ausland, Spanien und CZ. Touren durch Malaysia, Thailand, die Philippinen und vor allem Indonesien waren 2014 und 2017 ein voller Erfolg und ließen Absturtz über den kulturellen sowie musikalischen „Tellerrand“ Europas blicken.
Nach regelmäßigen Veröffentlichungen im 2-Jahres-Takt (bis 2011) wurde es einige Zeit ruhiger. Besetzungswechsel, private Prioritäten, Schicksalsschläge aber auch besagte Touren brachten die Band aus dem Takt und sie konnten ihren gewohnten Rhythmus nicht mehr halten.9 Jahre hat es nun dauern müssen, bis Absturtz mit „Alles bleibt anders“ dort weitermachen wo sie 2011 aufhörten:
Politisch, kritisch, hinterfragend, augenzwinkernd und mit viel Melodie erschien im Februar 2020 das 5. Album auf dem neuen Label DMB-Records in der Schweiz. Das man sich weiterentwickelt oder über die Jahre gar verändert hat ist nicht zu überhören und so reicht ein plakatives „Randale, Randale“ im Jahr 2024 nicht mehr aus.

LOIT - Hier wird das Rad nicht neu erfunden, wozu auch, rollt ja für gewöhnlich auch ganz gut, dazu wird dann ein gar nicht schlecht schmeckendes Gebräu aus Streetpunk/HC/Oi gereicht und der alte Drahtesel erstrahlt in neuem Glanz und macht noch'n paar Extrakilometer, mit seinen 50 Something Jahren.

Präsentiert von der Speichergruppe „Rettungsboot“





Eintritt:

Preis: VVK: 17 € zzgl. Gebühren

Bildergalerie

FF_PROMO_2020_1_C_web© Fahnenflucht

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Veranstaltungsort

Hafenstraße 17
25813 Husum

04841 - 65000