DEUTSCHE ROMANTIK
Sonaten für Violoncello und Klavier
Dieses Programm ist unsere Liebeserklärung an die Musik der deutschen Romantik. Wir wuchsen beide mit ihr auf, haben den besonderen Charakter dieser Musik ins Herz geschlossen. In wenigen Worten könnte man sie wohl als besonders vielseitig und komplex, doch dabei immer lebendig, stets gesanglich und warm, innig und sehnsuchtsvoll, aber auch als feurig und voller Leidenschaft bezeichnen. Für uns gibt es dabei zwei Komponisten, die diesen einzigartigen Ton ganz besonders verkörpern: Schumann und Brahms. Somit widmen wir uns in diesem abendfüllenden Programm ausschließlich diesen beiden Namen und ihren wichtigsten Werken für Klavier und Violoncello. Während der erste Teil noch überwiegend melancholisch daherkommt, gibt das Ende der Fantasiestücke schon den Charakter der zweiten Hälfte zu spüren, in der in Brahms‘ zweiter Cellosonate in F-Dur die pure Leidenschaft herausbricht und alles von zuvor überwunden scheint.
Wer diese Reise miterleben will, die besondere Sprache dieser beiden Komponisten genau kennenlernen möchte, oder wer schlichtweg warmen Cello- und Klavierklang schätzt, kommt hier voll auf seine Kosten.
Mit dem Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs 2026 zählt Constantin Heise zu den vielversprechenden Cellisten seiner Generation. Zuvor wurde er bereits früh mit ersten Preisen national und international ausgezeichnet und war 2022 Halbfinalist des Queen Elisabeth Wettbewerbs. Er ist seit 2024 Stipendiat der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker.
Als Solist trat er bereits mit dem Beethoven Orchester Bonn, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt, der Jenaer Philharmonie sowie dem Orchestre Royal de Chambre de Wallonie auf. Seine Konzerttätigkeit führt ihn darüber hinaus zu renommierten Festivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, dem Verbier Festival, dem Beethovenfest Bonn, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern und dem Krzyżowa Music Festival.
Geboren 2001 in Frankfurt (Oder), erhielt Constantin Heise seinen ersten Cellounterricht bei Moritz Kuhn. Er studierte bei Wolfgang Emanuel Schmidt an der Hochschule für Musik Franz Liszt Weimar und setzt seine Ausbildung derzeit im Masterstudium bei Julian Steckel an der Hochschule für Musik und Theater München fort. Weitere künstlerische Impulse erhielt er unter anderem von David Geringas, Frans Helmerson, Jens-Peter Maintz, Thomas Grossenbacher und Jérôme Pernoo.
Constantin Heise ist Stipendiat der Deutschen Stiftung Musikleben, der Studienstiftung des deutschen Volkes sowie der Internationalen Musikakademie in Liechtenstein. Er spielt ein Cello von Jean Baptiste Vuillaume aus dem Jahr 1874.
Jonas Haffner (*1993) erhielt früh seinen ersten Klavierunterricht in Stuttgart bei Romuald Noll und studierte in Lübeck und Hannover bei Konrad Elser sowie Roland Krüger. Im Anschluss vertiefte er seine kammermusikalische Leidenschaft in der Klasse von Markus Becker. Weitere musikalische Anregungen erhielt er u. a. von Elisabeth Leonskaja, Anatol Ugorski, Jan Philip Schulze, Eberhard Feltz und Thomas Brandis.
Jonas Haffner ist Preisträger zahlreicher nationaler wie internationaler Wettbewerbe, so wurde er unter anderem in Košice, Pörtschach und Nürnberg ausgezeichnet. Er wurde mit diversen Stipendien gefördert, u. a. von der Deutschen Stiftung Musikleben und dem Kiwanis Club Lübeck-Hanse, und war Stipendiat von Live Music Now Hamburg und Hannover. 2021 erhielt er den Preis des Börsenclubs Hannover. Beim Deutschen Musikwettbewerb 2023 wurde er nicht nur mit einem Stipendium ausgezeichnet und in die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb aufgenommen, sondern auch mit dem Förderpreis Klavier der Carl Bechstein Stiftung sowie dem Hindemith-Preis der Hindemith-Stiftung bedacht.
Als gefragter Solist konzertierte er deutschlandweit mit den Kieler Philharmonikern, der Philharmonie Schwäbisch Gmünd, dem Akademischen Orchester der Universität Stuttgart und weiteren Orchestern in Stuttgart, Osnabrück sowie Heidelberg.
Er ist als Korrepetitor an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover tätig und widmet sich der Nachwuchsförderung an der Musikschule Uelzen.
gefördert durch die Konzertförderung Deutscher Musikwettbewerb des Deutschen Musikrats und die GVL

